Magische Momente in Australien

Australien – ein Land, das unerreichbar scheint. Ein Land, das unendlich viele Geschichten erzählt. Ein Land voller Gegensätze und endloser Weiten, mehr als 16.000 Kilometer entfernt.
Während unserer dreiwöchigen Reise habe ich gemeinsam mit meiner Familie unfassbar viel erlebt, neue Erfahrungen gesammelt und viele tolle Orte, Städte und Menschen kennengelernt. Einige der Momente, die meine Erlebnisse in Down Under besonders magisch gemacht haben, möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen.
Begleitet mich in eine Welt voller Licht, Natur und bleibender Erinnerungen! ❤



Sydney (New South Wales)
Circular Quay und Central Business District 

Alles begann mit einer Vorfreude, die schon lange vor dem Abflugdatum anfing. Auch wenn ich bereits das Glück hatte, weiter entfernte Ecken unserer Erde zu sehen, würde der 13-stündige Flug nach Singapur plus Anschlussflug nach Sydney die längste Reise meiner bisherigen Flugkarriere werden. Dementsprechend stieg ich mit klopfendem Herzen in die Maschine Richtung Singapur, voller freudiger Erwartungen für die nächsten dreieinhalb Wochen.

„Was wird uns auf dieser spannenden Reise wohl erwarten?
Was für prägende Erfahrungen und neue Bekanntschaften werden wir machen?
Und welche großen Abenteuer und magische Momente werden wir erleben?“

Nach einer Reise von 22 Stunden Dauer und weiteren acht Stunden Zeitverschiebung erreichen wir um 6 Uhr Ortszeit SYDNEY. Hier sollte also das ganze Abenteuer Australien beginnen!
Kurze Zeit später sitzen wir im Taxi, das uns vom Flughafen Richtung Innenstadt befördert. Eigentlich sind wir alle unfassbar geschafft von der langen Reise, doch dann passiert etwas Magisches:
Die Sonne geht auf.
Mit ihren warmen Strahlen taucht sie alles in ein mystisches Licht, das mit dem Nebel eine magische Morgenstimmung zaubert. Der Winter, welcher in Australien bereits Einzug gefunden hat, hinterlässt eine leichte Schicht von Morgenfrost, welche durch die Sonnenstrahlen wunderschön glitzert. Die Stadt erwacht langsam aus dem Schlaf und die Bewohner beginnen, ihren täglichen Geschäften nachzugehen. Nach und nach schließen die ersten Läden ihre Türen auf und rundherum begeben sich die meisten Menschen auf den Weg zur Arbeit oder zur Schule.
Alltäglichkeiten mitten in der Millionenmetropole am Meer.
Weiter führt unser Weg vorbei an immer höher werdenden Häusern, bis wir uns schließlich im Central Business District befinden. Zwischen den Querstraßen zeigen sich immer wieder die winterlichen Sonnenstrahlen, die das Ganze surreal und wunderschön erscheinen lassen.
Die ersten magischen Momente nach gerade einmal drei Stunden Aufenthalt in Sydney.

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Um der Müdigkeit ein Schnippchen zu schlagen, planen wir einen ersten Spaziergang Richtung Circular Quay, dem Herzstück Sydneys. Mit leicht verschwommenem Gefühl im Kopf und etwas wackligen Beinen (ja, der Jetlag hat uns leider alle etwas im Griff!) schlagen wir den Weg Richtung Wasser ein.

„Gleich werdet ihr etwas ganz Besonderes erleben. Diese Aussicht wird euch komplett umhauen, vor allem, weil ihr sie nun zum ersten Mal sehen werdet. Seid gespannt!“

Als ich den ersten Schritt auf den Boden des Circular Quays setze, ist diese schummerige Gefühl plötzlich wie weggeblasen und wird von einer unglaublichen Begeisterung verdrängt. Vor mir erhebt sich die Sydney Opera, eines der berühmtesten Gebäude der Welt. 16.000 Kilometer entfernt, am anderen Ende der Welt.
Und nun ist es zum Greifen nahe!
Vor lauter Freude steigen mir fast die Tränen in die Augen.
Wie klein doch unsere Welt ist, dass man innerhalb von nicht einmal zwei Tagen bis ans andere Ende fliegen und dort wieder neue Abenteuer erleben kann!

Wir schlendern weiter am Wasser entlang, wobei wir den Blick kaum von der Oper lösen können.
Noch dazu scheint die Sonne und präsentiert somit dieses beeindruckende Bauwerk in einem noch viel eindrucksvolleren Licht.
Das erste Mal die Sydney Opera sehen. Ein weiterer magischer Moment in Australien.

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Die australische Millionenmetropole am Wasser ist wirklich die Stadt des perfekten Lichtes.
Da hier gerade Winter ist, geht die Sonne auch schon um 17 Uhr unter.
Doch davor wird jedem Besucher ein unfassbar schönes Schauspiel geboten;
Die Golden Hour.
An unserem zweiten Tag halten wir uns nach einem langen Spaziergang durch den Central Business District gegen Nachmittag nur noch im Bereich der Oper auf und bestaunen das Weltkulturerbe aus nächster Nähe.
Es ist wirklich komisch, ein so berühmtes Bauwerk einmal ganz aus der Nähe zu sehen, ja, es nun wirklich berühren zu können. Auch wenn Timing nicht immer unsere Stärke ist, haben wir es dieses Mal genau zum richtigen Zeitpunkt hierher geschafft, denn die Sonne beginnt nun, die weißen und braunen Steine des Bauwerks mit ihren langsam untergehenden Strahlen sanft zu berühren.
Noch nie in den nun fast 20 Jahren, die ich jetzt auf unserer Erde lebe, habe ich solch eine perfekte Golden Hour sehen dürfen.
Es ist, als hätte jemand einen Eimer voll purem flüssigem Gold über dem gesamten Hafenbereich ausgeschüttet.
Warm, weich und wunderschön spielen die reflektierenden Scheiben der riesigen Wolkenkratzer mit dem dunklen Wasser und werden kurzzeitig eins.
Für diesen einen perfekten Moment steht die Welt still und alle halten den Atem an.
Viel zu schnell ist er vorbei und hinterlässt ein Gefühl der absoluten Ruhe und Glückseligkeit.
Die Golden Hour, direkt vom Gelände der Sydney Opera: ein weiterer magischer Moment in Australien.

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Cairns und Umgebung (Queensland)
Daintree Rainforest 

Der Daintree Rainforest ist ungefähr 125 Kilometer von Cairns entfernt und zählt zu den tropischen Regenwäldern. Hier werden dem mutigen Besucher auf einem Gebiet von über 1.200 Quadratkilometern riesige Pflanzen, ein endloser Sandstrand mitten im Urwald und viele tolle Aussichtspunkte geboten.
Auf Empfehlung unserer Hosts Peter und Amanda fahren wir schon sehr früh am Morgen los, um so dem großen Ansturm voraus zu sein. Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen wir den Daintree River, von wo aus wir mit der Fähre auf die andere Seite hinübersetzen.
Welcome to the jungle!
Mit unserem Leihwagen geht es mitten rein in die Wildnis, vorbei an riesigen Bäumen und tropischen Gewächsen. Was für eine Fahrt! Anfangs sind die Straßen noch breit und sehr gut ausgebaut, doch je weiter wir uns dem Cape Tribulation nähern, desto schlechter wird der Untergrund. Doch Umkehren kommt nicht in Frage, schließlich sind wir jetzt schon fast bis zur Spitze gekommen!
An einem Flussbett endet unsere abenteuerliche Fahrt, denn hier geht es nur noch mit speziellen erhöhten Autos weiter. Trotzdem machen wir hier einen Stop, denn wir befinden uns mit unserem Toyota mitten in der Wildnis.
Gerade öffne ich meine Autotür, als ich ein leises Plätschern vernehme. Langsam wird es lauter und heftiger, bis sich ein richtiger Regenschauer über uns ergießt.
Die riesigen Blätter der Farne werfen den Schall der Tropfen zurück und es gibt ein richtiges kleines Regenkonzert.
Andächtig lausche ich dem Tanz des Wassers, oben und unten scheint sich zu vermischen. Stundenlang könnte ich einfach so in meiner geöffneten Autotür sitzen bleiben und dem Klang des Regens zuhören.
Monoton, beruhigend und trotzdem mitreißend Fallen die Tropfen auf die Erde nieder.
Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Mitten in der schönsten Natur werden wir Zeugen dieses wunderbaren Schauspiels.
Wie faszinierend doch unsere Erde ist und was für kleine Wunder sie immer wieder für uns bereithält.
Regenkonzert im Regenwald – ein weiterer magischer Moment in Australien.

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Uluru (Northern Territory)

Alle meine besonders magischen Momente in Australien stehen irgendwie mit der Natur in Verbindung. Egal ob Sonne, Licht oder Regen – all diese Naturgewalten waren es, die uns immer wieder in ihren Bann gezogen haben.
So geht es wohl auch den Ureinwohnern Australiens seit vielen Jahrhunderten.
Die Aborigines leben immer schon im Einklang mit Mutter Erde und passen sich ihrem Rhythmus und ihren Launen an. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Uluru für sie ein Heiligtum darstellt, das nicht (mehr) betreten werden darf.
Das alles klingt erstmal etwas verwirrend. Warum ist so ein riesiger Felsbrocken für die Aborigines heilig? Und warum darf man ihn nicht mehr betreten, so wie es die vielen Besucher das letzte Jahrhundert über gemacht haben?
Beginnen wir einmal die Reise vom Flughafen „Ayers Rock“.

Mit den Flugzeug sind es von Sydney ungefähr zwei Stunden Reisezeit. Von der Millionenmetropole ins Outback – ein riesiger Wandel der Begebenheiten und Kulturen.
Während man so über die Wüste fliegt, sieht man eigentlich lange Zeit über gar nichts. Roter Sand, Wind, hier und da mal ein dürrer Baum. Doch während des Landeanflugs ändert sich diese Wahrnehmung abrupt; der Uluru erscheint.
Mitten in dieser weiten Leere ragt er majestätisch aus dem Boden heraus, während rundherum wirklich gar nichts ist. Ein roter Felsbrocken, mitten im Outback.
Noch im Flugzeug realisiere ich, dass dies ein ganz besonderer Ort ist.

6:15 Uhr. Erbarmungsloses Klingeln. Zeit aufzustehen!
Was vielleicht erst einmal nach einer Horrorvorstellung klingen mag, ist heute dringend notwendig, schließlich wollen wir ja den Sonnenaufgang über dem Uluru nicht verpassen! Als wir unsere Lodge verlassen, schlägt uns sofort ein kalter Wind entgegen. Hier im Outback bekommt jeder Besucher dann doch den australischen Winter zu spüren, vor allem, wenn noch kein Sonnenlicht vorhanden ist.
Warm eingepackt in mindestens drei Schichten steigen wir ins Auto und beginnen unsere Fahrt durch den australischen Nationalpark. Schon die Strecke ist ein Erlebnis! Mit dem Wagen geht es über die asphaltierte Straße, drumherum nichts als Outback. Gemeinsam mit uns sind bereits andere Frühaufsteher unterwegs, die sich das magische Schauspiel ebenfalls nicht entgehen lassen wollen und so kommt es, dass alle Lookouts schon sehr gut besucht sind.
Jetzt muss alles ganz schnell gehen – in Windeseile sind wir auch schon auf dem Spazierpfad zum schönsten Lookout des Nationalparks.
An einem etwas abseits gelegenen Fleckchen unberührter Natur machen wir Halt.
Mit kalten Fingern und leicht fröstelnd halte ich meine Kamera ganz fest, um diesen unvergleichlichen Moment festhalten zu können.
Un da – sie kommt! Der goldene Himmel erstrahlt im Glanz der aufgehenden Sonne, die von hier aus direkt hinter dem Uluru hervor kriecht. Ihr Licht ist warm und weich, berührend. Es ist wunderschön. So schön, dass ich total vergesse meine Kamera zu benutzen und einfach nur dieses wunderbare Naturschauspiel beobachte.
Alles drumherum ist für einen Moment vergessen, die Kälte macht mir nichts mehr aus.
Majestätisch erhebt sich der Uluru aus dem Nichts und ist dabei so viel mehr als nur ein riesiger Felsbrocken. Ein wahres Wunder der Natur.
Der Sonnenaufgang am Ayers Rock – ein weiterer magischer Moment in Australien.

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Urlaubserinnerungen festhalten, das ist so eine Sache. Schließlich sind wir Menschen heutzutage sehr digital unterwegs und schießen mit Smartphone, Kamera und Co unsere Fotos. Bei den tausenden von Erinnerungsbildern dann noch den Überblick zu behalten, ist wirklich nicht so einfach.
Was muss also her? Ein Fotoalbum, ein gerahmtes Bild oder einfach nur schöne Abzüge der digitalen Medien.

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Die Fotoprodukte von SMARTPHOTO sind dafür die idealen Helfer!
Besucht doch einfach mal den Onlineshop und klickt euch durch die verschiedenen Angebote. Anfangs konnte ich mich ehrlich gesagt kaum entscheiden, wie genau ich meine Erinnerungen „zum Anfassen“ haben möchte.
Es waren einfach zu viele!
Jedoch habe ich mich letztendlich für einige Bilder im „Retro-Sytle“, ein gerahmtes Fotoposter und unzählige weitere klassische 10×15 Abzüge entschieden.
Somit habe ich mir Australien direkt in meine Wohnung geholt und werde immer wieder an die tolle Zeit mit meiner Familie und die vielen magischen Momente am anderen Ende der Welt erinnert! ❤

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Mit freundlicher Unterstützung von Smartphoto.

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LISBON WEEK Part I: Restauranttipps in Lissabon

„Bem-vindo a Lisboa!“; Stadt der Seefahrer und Entdecker, aber auch der verschiedenen Gerüche und Einflüsse.
Gemeinsam mit meinem Freund habe ich Anfang August eine wunderbare Woche in Portugals Hauptstadt verbracht. Da wir zeitlich also nicht sonderlich eingeschränkt waren, konnten wir Land und Leute sehr gut kennen lernen und richtig in das Lissabonner Leben eintauchen. Dabei haben wir unfassbar gut gegessen, eindrucksvolle Bauten gesehen und sind allgemein vom Flair der Stadt total verzaubert worden.
Nahezu jeder, der schon einmal in der Atlantikmetropole gewesen ist, schwärmt davon. Doch was ist es, das Lissabon so unverwechselbar macht? In der „LISBON WEEK“-Serie versuche ich, darauf eine Antwort zu finden, indem wir gemeinsam an meine Lieblingsorte und -restaurants der Stadt reisen. Viel Spaß! 🙂 


Beginnen wir doch direkt mit den Food Hotspots. Und davon gibt es in Lissabon wirklich so viele, dass eine Woche überhaupt nicht ausreicht, um sie alle zu testen.
Von der mediterranen Küche bis hin zu internationalen Speisen wird für jeden Geschmack etwas geboten. Wenn man sich dann auch noch außerhalb sehr touristisch geprägter Plätze wie „Rossio“ aufhält, tappt man auch garantiert nicht in eine Touristenfalle. Ihr seid auf der Suche nach tollen Restaurants, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und in denen man sich auf Anhieb wohl fühlt?
Dann seid ihr hier richtig – Vamos!


Infame
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Beginnen wir unseren kulinarischen Rundgang doch einmal mit einem etwas unbekannteren, aber trotzdem super hippen Restaurant. „Unbekannter“, da das Infame  etwas abseits der Innenstadt liegt, direkt zwischen den Metrostationen „Intendente“ und „Martim Moniz“. In allen Restaurants rund um diesen Platz trifft man fast nur Einheimische. Sei es zu einem kleineren Mittagessen oder einem ausgiebigen Abendessen – hier gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt!

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Nicolau Lisboa
Rua de São Nicolau 17

Hipster aufgepasst – im Nicolau Lisboa bleibt wirklich kein Wunsch offen! Unfassbar leckere Açai Bowls, köstliche Avocadobrote und erfrischende Smoothies finden sich auf der Speisekarte: Sieht alles super schön aus und schmeckt auch wirklich so!
Für die eher „klassischen Esser“ wie meinen Freund stehen Sandwiches, Omelette, Pancakes und vieles mehr zur Auswahl.
Was besonders erstaunlich ist: eine Querstraße weiter tobt noch das Leben auf den beliebten Plätzen Lissabons. Kreuzt man dann weiter in die „Rua de São Nicolau“ hat man das Gefühl, all‘ dem Trubel für einen Moment entkommen zu sein und wird sofort tiefenentspannt. Das Nicolau Lisboa eignet sich also perfekt für eine kleine Auszeit von der hektischen Großstadt. 🙂

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Taberna Tosca
Praça São Paulo 21

Nicht weit vom Hauptbahnhof Cais do Sodré befindet sich dieses schöne Restaurant. Stylish und gleichzeitig sehr klassische eingerichtet empfängt es seine Besucher mit mediterraner Küche und typisch portugiesischen Spezialitäten. Wir haben uns verschiedene Tapas und Beilagen bestellt, die in Kombination einfach nur unglaublich lecker waren. Egal ob Fisch, Gemüse oder Kartoffeln, hier ist für jeden etwas dabei.
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Las Ficheras
Rua dos Remolares 34

Das Ausgehviertel Bairro Alto bietet wirklich unzählige Möglichkeiten, gut essen zu gehen. Eine weitere Adresse, die wir beide sehr weiterempfehlen können, ist das Restaurant „Las Ficheras“ in der Rua dos Remolares.
Neben traditionellen mexikanischen Gerichten gibt es auch trendige Speisen mit portugiesischem Einfluss. Abends wandelt sich das Ganze dann zu einer Bar mit Livemusik und leckeren Cocktails.
Also einfach mal vorbeischauen und im Anschluss noch eine Margarita probieren!

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Time Out Market
Avenida 24 de Julho 49

Weiter geht es in Richtung Cais do Sodré. Hier befindet sich der inzwischen sehr populär gewordene „Time Out Market„.  In der Regel meiden wir extrem überfüllte oder sehr touristische Plätze, zu denen der Time Out Market zu Stoßzeiten leider zählt. Wenn man jedoch völlig ausgehungert ist, so wie wir es am ersten Abend nach unserer Ankunft waren, ist das aber nicht weiter schlimm.
Auf Empfehlung der jungen Besitzerin unseres Guesthouses tauchten wir also in dieses kreative Chaos ein. Es gibt wirklich aus jeder Ecke der Welt etwas zu essen, allerdings sind die meisten Gerichte sehr fisch-und fleischlastig, was für mich als Vegetarierin die Suche etwas erschwert hat. Trotzdem waren wir gegen Ende beide happy mit unserer Auswahl und haben uns die verschiedensten Speisen schmecken lassen. 🙂

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Princesa do Castelo, Restaurante Vegetariano
Rua do Salvador 64A

Last but not least – mein geheimer Liebling unter all diesen Food Spots: Princesa do Castelo. Schon bei unserem ersten Streifzug vom Castelo de São Jorge Richtung Miradouro Sophia de Mello Breyner Andresen ist uns dieses kleine Restaurant aufgefallen. Nach einem abendlichen Spaziergang mit Sonnenuntergang über den Dächern Lissabons kehrten wir zurück und waren hellauf begeistert!
Die Speisekarte umfasst nur einige wenige Gerichte, jedoch waren diese alle hervorragend. Sogar mein Freund, der eigentlich gerne Fleisch ist, war super zufrieden und pappsatt. Da auch die Preise unschlagbar waren kann ich nur jedem ans Herz legen, diesem Restaurant einmal einen Besuch abzustatten. Unfassbar lecker und aufgrund der Lage ein unvergessliches Erlebnis.

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